Taoisten können den Taoismus zu Hause praktizieren.
Obwohl der Taoismus den Auszug aus dem Elternhaus und das Leben als Mönch oder Nonne befürwortet, kann dies die Entwicklung eines reinen Geistes und die Befreiung von karmischen Fesseln fördern und die Konzentration auf die spirituelle Praxis ermöglichen. Tatsächlich schreibt der Taoismus jedoch nicht vor, dass alle Taoisten ihr Elternhaus verlassen sollten, um sich geistlich zu schulen. Viele Taoisten praktizieren im Alltag zu Hause und werden als „Laienpraktizierende“ oder „Jushi“ bezeichnet.
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Der Taoismus lehrt, dass ein Mensch, solange er loyal und verantwortungsbewusst ist, seine Eltern respektiert und für sie sorgt, ehrlich ist und seine Integrität bewahrt und ein Leben mit wenigen Begierden führt, um seinen Körper zu schützen, ob er nun nach dem Verlassen des Elternhauses oder zu Hause praktiziert, alle Verdienste und Tugenden erlangen kann.
Tatsächlich ist der Unterschied zwischen dem Üben außerhalb des Elternhauses und dem Üben zu Hause vergleichbar mit dem Unterschied zwischen einem Profi und einem Amateur. Wer das Elternhaus verlässt, investiert all seine Energie und Zeit in die spirituelle Praxis und zählt somit zu den professionellen Praktizierenden. Laienpraktizierende hingegen genießen die Zuneigung von Familie und Freunden, auf die sie nur schwer verzichten können. Zudem fällt es ihnen aufgrund ihrer Sorgen um Karriere, zwischenmenschliche Beziehungen, Ruhm und Reichtum schwer, sich voll und ganz auf die spirituelle Praxis zu konzentrieren.
Ob man nach dem Verlassen des Hauses oder zu Hause übt, hängt ganz vom Willen und Karma des Einzelnen ab.
