Shi Shi – Das Ritual des universellen Almosengebens
Sie bieten ruhelosen Geistern heilige Speisen und Licht an und leiten sie vom Hunger zum Frieden, von der Dunkelheit zur Wiedergeburt.
1. Etymologie & Essenz
施 (Shi) : geben, geben.
食 (Shi) : Essen, Nahrung.
Zusammengefasst ist Shi Shi („Universelles Almosengeben“) der mitfühlende Ritus, bei dem geweihten Reis, Früchte und Licht hungrigen Geistern dargebracht werden, wodurch Leiden in Ruhe verwandelt wird.
2. Historische Zeitleiste
- 📜 Liu-Song-Dynastie (5. Jh.) – Erste schriftliche Erwähnung von Speiseopfern für die Toten.
- 🏯 Tang-Dynastie – Prunkvolle „Hu Shi“-Zeremonien (vergoldeter Reis) in staatlichen Tempeln.
- 🏮 Song-Yuan – Reis wird in Hu- Gefäßen gemessen; der Begriff „Yan Kou“ (Flammendes Maul) wird populär.
3. Zeremonieller Ablauf
- Den Altar öffnen – Den Raum mit Weihrauch und Glocken reinigen.
- Anrufung der Gottheiten – Rezitiere Qing Ci, um die Hüter des Mitgefühls herbeizurufen.
- Das Festmahl darbringen – Reis, Früchte, Tee und Licht in lackierte Gefäße füllen.
- Visualisierung & Segnung – Der Hohepriester visualisiert, wie goldenes Licht in jeden Geist eindringt und den Hunger auflöst.
- Das Gefäß verschließen – Die Opfergabe wird mit Mudra und Mantra versiegelt; die Asche wird als endgültige Freigabe in Flüssen oder Gärten verstreut.
4. Moderne Praxis & Hausaltäre
Tempel übertragen Shi Shi nun am 15. jedes Mondmonats live. Für die persönliche Teilnahme ermöglichen Ihnen unsere Porzellan -Hu- Schalen, Sandelholz-Lichterstäbe und vorgesegneten Reispäckchen, das Ritual elegant und authentisch nachzuvollziehen.
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