Fangshi, auch bekannt als „Fangshushi“ (方術士), „Youfang Zhishi“ (有方之士) oder „Shushi“ (術士), bezieht sich auf diejenigen, die Fangshu (方術, esoterische Fähigkeiten oder okkulte Künste) praktizieren, und ist ein früherer Begriff für „Daoshi“ (道士, taoistische Priester).
Der Ursprung des Begriffs „Fangshi“ reicht bis in die Antike zurück. So wurden beispielsweise legendäre Figuren aus alten Mythen wie die Königinmutter des Westens (Xiwangmu), der Königvater des Ostens (Dongwanggong) und die Göttin Su Nu (素女) allesamt als Fangshi betrachtet.
In den *Aufzeichnungen des Großen Historikers: Die Geschichte des Ersten Kaisers von Qin* (*Shiji·Shihuang Benji*) erklärte Qin Shi Huang: „Ich habe viele Gelehrte und Fangshi einberufen.“ In Song Yus *Ode an Gaotang* (*Gaotang Fu*) wurden Persönlichkeiten wie Xianmen, Gaoxi, Shangcheng, Yulin, Gongle und Jugu als „Youfang Zhishi“ (jene mit esoterischen Fähigkeiten) bezeichnet.
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Der Begriff „Daoshi“ tauchte erstmals in der Han-Dynastie auf. Im *Buch der Han: Abhandlung über Naturkatastrophen und menschliche Fehler* (*Hanshu·Wuxingzhi*) heißt es: „Wenn der Daoshi fortging, war dies ein Unglück.“ Auch die *Biographie des Xu Man* (*Xu Man Zhuan*) berichtet: „Auf seinen Reisen begegnete er dem Daoshi Zhang Junju.“ Seit der Östlichen Han-Dynastie wurde „Fangshi“ allmählich als „Daoshi“ bezeichnet. Nach der Jin-Dynastie wurde der Begriff „Fangshi“ seltener, während „Daoshi“ zunehmend an Bedeutung gewann.
