Die Vergeltung für Gutes und Böses ist eine der zentralen Lehren des Taoismus. Der Taoismus lehrt, dass gute Taten mit Gutem und böse Taten mit Bösem vergolten werden. Die Vergeltung für Gutes und Böses verfolgt einen wie ein Schatten und lässt kein Entrinnen.

Der Taoismus lehrt, dass zwischen Himmel und Erde Götter über die Verdienste und Sünden der Menschen wachen. Diese Götter verfügen über eine strenge Organisationsstruktur mit unzähligen Untergebenen, die das Verhalten aller Menschen beobachten und aufzeichnen. Auch im Körper jedes Menschen wohnen zahlreiche Götter, die sogenannten „Körpergötter“, die dem himmlischen Herrn des Lebens jederzeit von den guten und schlechten Taten berichten. Darüber hinaus steigt der Küchengott, der in jedem Haushalt wohnt, ebenfalls in den Himmel auf, um über die guten und schlechten Taten der Familienmitglieder zu berichten.
Kurz gesagt: „Der Himmel betrachtet die Menschen wie ein Spiegel.“ Jedes Wort und jede Tat, ja sogar Gedanken und Absichten entgehen nicht der genauen Beobachtung der Götter. Basierend auf den guten und bösen Taten, Verdiensten und Fehlern, die sie erfasst haben, fällen die Götter Vergeltung, Belohnungen und Strafen. Kleinere Fehler mindern Vermögen und Lebenszeit; schwere Fehler bringen Unglück oder fordern gar das Leben; und große gute Taten und Verdienste mehren Vermögen, Ansehen und Lebensspanne.

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Die Vergeltung für Gutes und Böses ist absolut korrekt, sei es in diesem Leben oder im nächsten.