Die taoistische innere Alchemie ist eine wichtige Fertigkeit, die sich seit der Sui- und Tang-Dynastie durch die Integration verschiedener gesundheitsfördernder Techniken wie taoistischer Atemübungen, Konzentration und Visualisierung, Fasten und statischer Übungen sowie der Theorie der Zang-Fu-Organe und Meridiane der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) entwickelt hat. Sie hat die Entwicklung späterer taoistischer Theorien und Kultivierungsmethoden maßgeblich beeinflusst. Im Taoismus gilt die innere Alchemie als die orthodoxeste Fertigkeit zur Unsterblichkeitskultivierung. Zu ihren Haupttechniken gehören mentales Fasten, Meditation, das Folgen des Lenkermeridians, Führung und Dehnung, Atemregulierung, Qi-Wahrnehmung, Fersenatmung, Stille, Konzentration und Visualisierung, das Erhalten der Einheit, Fasten, die Einnahme von Pillen, Geschlechtsverkehr, Qi-Zirkulation, Fötusatmung, äußere und innere Alchemie.

Die innere Alchemie vergleicht den menschlichen Körper mit einem „Ofen und Kessel“ und die Meridiane, die ihn durchziehen, mit den Kanälen für die Kultivierung der inneren Alchemie. Unter der strengen Kontrolle eines künstlich erzeugten Bewusstseins und mithilfe der treibenden Kraft des inneren Qi wird der vom Körper produzierte Samen durch den gesamten Körperkreislauf kultiviert, sodass Essenz, Qi und Geist zu einem „heiligen Fötus“ oder „Elixier“ verdichtet werden. Die Schule, die diese Fertigkeit kultiviert, wird im Taoismus als Schule der inneren Alchemie oder Dan-Ding-Schule bezeichnet.
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Die innere Alchemie vollzieht sich im Wesentlichen in vier Schritten. Zunächst wird das Fundament gelegt, also der Körper gepflegt und eine solide Basis für die spirituelle Entwicklung geschaffen. Im zweiten Schritt erfolgt die Umwandlung von Essenz in Qi, auch bekannt als „Anfangsphase“, „Kleiner Himmelszyklus“, „Hundert-Tage-Phase“ usw. Die dritte Phase ist die Umwandlung von Qi in Geist, auch bekannt als „Mittlere Phase“, „Oktoberphase“ oder „Zehn-Himmelszyklus-Technik“. Die vierte Phase ist die Umwandlung von Geist in Leerheit, auch bekannt als „Obere Phase“ oder „Neun-Jahres-Phase“. Es ist wichtig zu beachten, dass die Kultivierung der inneren Alchemie unter der Anleitung eines erfahrenen Mentors erfolgen sollte und langfristige Ausdauer und kontinuierliche Anstrengung erfordert.

Gleichzeitig variiert die Wirkung der inneren Alchemie auch von Person zu Person, und es kann nicht garantiert werden, dass jeder den gewünschten Effekt erzielen kann.
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Amituofo