Regulating Breathing and Health Preservation

Regulierung der Atmung und Erhaltung der Gesundheit

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Die Regulierung der Atmung ist eine grundlegende Praxis der taoistischen Gesundheitsvorsorge. Wie der Name schon sagt, bedeutet „Atemregulierung“ die bewusste Steuerung des Atems. Ursprünglich ist die Atmung ein natürliches Phänomen – Menschen müssen, wie andere Säugetiere auch, durch die Atmung Gase mit der Außenwelt austauschen, und der Atemrhythmus ist dabei natürlich. Menschen können ihren Atemrhythmus jedoch auch bewusst beeinflussen.


Taoistische Praktizierende der inneren Alchemie erkannten die Bedeutung des Atemrhythmus für die Gestaltung der Gedanken während der inneren Alchemie-Kultivierung. Der Taoismus lehrt, dass die Gedanken des Menschen zahlreich, wiederholend und unruhig sind. Ohne Kontrolle verhindert dies nicht nur die erfolgreiche Ausübung der inneren Alchemie, sondern schadet sogar der körperlichen und geistigen Gesundheit. Um die zerstreuten Gedanken zu bändigen, übernahmen Taoisten die Praxis der Atemregulierung von den Taoisten der Vor-Qin-Zeit, mit dem Ziel, den Geist mit dem Atem zu vereinen und dadurch den Geist zu konzentrieren und die Entschlossenheit zu festigen.

Der Taoismus identifizierte mehrere Atemzustände:


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  • Zunächst das Atmen mit Klang. Wenn man seine Aufmerksamkeit auf dieses „windähnliche“ Geräusch richtet, wird der Geist zerstreut und verliert seinen Halt.
  • Zweitens, stilles Atmen mit verstopfter Nase, was zu einem „Hecheln“ führt. Das Üben mit solchem ​​Hecheln führt mit der Zeit zu Qi-Stagnation.
  • Drittens, stilles und ungehindertes Atmen, jedoch mit sichtbaren Körperbewegungen aufgrund des Atemflusses – dies wird als „sichtbare Atmung“ bezeichnet. Sich auf eine solche Atmung zu konzentrieren, führt zu Ermüdung.
  • Viertens: Stille, ungehinderte Atmung mit einem sanften, subtilen Fluss, als ob man atmete und doch nicht. In diesem Zustand sind Geist und Qi nicht getrennt; dies ist der wahre „Atemzustand“. Diese Atemtechnik ermöglicht die Koordination von Atem und Bewusstsein, fördert den Fluss des authentischen Qi und ist wesentlich für die innere Alchemie.


Hier finden Sie kurze Einführungen in einige gängige taoistische Atemtechniken zur Gesundheitsvorsorge:


  1. Achtsames Atmen
    Achtsames Atmen bedeutet, die Aufmerksamkeit auf den Atem zu richten und den Geist zur Steuerung von Ein- und Ausatmung zu nutzen, um einen Zustand zu erreichen, in dem ein einziger Gedanke unzählige Ablenkungen ersetzt.


In verschiedenen taoistischen Praktiken und Atemtechniken ist die bewusste Nutzung der Intention stets integraler Bestandteil. Tatsächlich sind Körperhaltung, Atmung und Intention eng miteinander verbunden, wobei Intention und Atmung besonders eng verwoben sind. Die Prinzipien der Intention ähneln denen der Atemtechniken. Achtsames Atmen wird häufig in der Praxis oder Behandlung eingesetzt – beispielsweise können sich Patienten mit Bluthochdruck auf den Akupunkturpunkt Yongquan (an der Fußsohle) konzentrieren, während Menschen mit Schlafstörungen die Linie zwischen dem Akupunkturpunkt Mingmen (am unteren Rücken) und Yongquan fokussieren können.


Wichtige Punkte für achtsames Atmen: Intention und Qi vereinen. Kombinieren Sie beim Üben das Training des Geistes (Kontrolle der Intention) mit dem Training des Qi (Anpassung der Atmung). Der Geist sollte das Qi führen – konzentrieren Sie Ihre Gedanken auf den Atem und nutzen Sie Ihre Intention, um Rhythmus, Länge, Tiefe, Geschwindigkeit und Fluss der Atmung zu regulieren. Die Kunst des Geistestrainings liegt in der Stille, während das Qi-Training auf sieben Qualitäten beruht: Feinfühligkeit, Tiefe, Länge, Langsamkeit, Gleichmäßigkeit, Entspannung und Ausgewogenheit. Qiangzhuang Gong (Kraftübung) und Fangsong Gong (Entspannungsübung) betonen im Allgemeinen das Geisttraining, während Neishan Gong (Übung zur inneren Kultivierung) das Qi-Training in den Vordergrund stellt. Trotz ihrer unterschiedlichen Schwerpunkte betonen alle diese Methoden die Integration von Intention und Atem.


  1. Bauchatmung
    Im Taoismus wird davon ausgegangen, dass eine gute Atmung nicht nur „langsam“, sondern auch „tief“ sein muss. Daher genießt die Bauchatmung im Taoismus einen hohen Stellenwert bei der Erhaltung der Gesundheit.


Die Bauchatmung ist eine Atemtechnik, bei der sich der Bauch beim Einatmen ausdehnt und beim Ausatmen zusammenzieht. Die korrekte Ausführung ist:


  • Beim Einatmen spannen Sie Ihren ganzen Körper an. Lunge und Bauch füllen sich nun mit Luft und dehnen sich aus, aber atmen Sie weiter mit maximaler Kraft ein.
  • Halten Sie dann den Atem für 4 Sekunden an; währenddessen werden Sie eine Anspannung im Körper verspüren.
  • Atmen Sie anschließend langsam über 8 Sekunden aus und achten Sie darauf, dass die Ausatmung lang, langsam und ununterbrochen erfolgt.


Nach mehrmaliger Wiederholung dieser Schritte wird man kein Unbehagen verspüren, sondern vielmehr ein Gefühl von Wohlbefinden und Erfrischung erleben.
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