How does Taoism relate to Traditional Chinese Medicine?

Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem Taoismus und der Traditionellen Chinesischen Medizin?

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Viele Menschen verstehen den Daoismus lediglich als „ Gelassenheit und Nicht-Handeln “ (qingjing wuwei). Betrachtet man jedoch die Beziehung zwischen Daoismus und Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM), so zeigt sich, dass viele bedeutende Persönlichkeiten der TCM-Geschichte Daoisten waren. Zu ihnen zählen der verehrte Mediziner Sun Simiao, der unsterbliche Ge Xuan, der legendäre Arzt Hua Tuo und der bedeutende Zhang Zhongjing, die alle in der chinesischen Geschichte gefeiert werden. Dies ist kein Zufall, denn die Entwicklung der TCM ist eng mit dem daoistischen Gedankengut verwoben. Das Sprichwort „Zehn Daoisten, neun Ärzte“ verdeutlicht den gemeinsamen Ursprung von Daoismus und Medizin. Doch worin genau besteht die Beziehung zwischen Daoismus und TCM?

1. Der daoistische Ansatz zu Gesundheit und Langlebigkeit

Der daoistische Klassiker „Daodejing“ besagt: „Alles kehrt zu seinem Ursprung zurück.“ Daher betrachtet der Daoismus das Wesen des Lebens als untrennbar mit dem Kosmos verbunden. Der Mensch wird als integraler Bestandteil der Natur gesehen, und die Achtung der Naturgesetze ist für eine harmonische Entwicklung unerlässlich. Daoistische Gesundheitspraktiken streben nach Harmonie zwischen Mensch und Natur, Einfachheit und Natürlichkeit. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) verkörpert daoistische Prinzipien, indem sie den natürlichen Rhythmen des Körpers folgt, die Wechselwirkung zwischen Körper und Umwelt berücksichtigt und Krankheiten mit ganzheitlichen und natürlichen Methoden behandelt. Aus diesem Grund gelten daoistische Praktizierende oft als vital und jugendlich – ein Beweis für die Wirksamkeit ihrer natürlichen Gesundheitspraktiken.

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2. Die Grundlage daoistischer Gesundheitspraktiken

Der Daoismus verehrt das „Dao De Jing“ von Laozi, das „Dao“ (den Weg) und „De“ (die Tugend) gemeinsam beschreibt. Das „Dao“ ist formlos und immateriell und manifestiert sich durch „De“. Im Daoismus ist die Kultivierung von Tugend wesentlich, da der Prozess der Transformation vom Gewöhnlichen zum Transzendenten das Anhäufen von Tugend und die Ausrichtung auf das Dao beinhaltet. Die daoistische Praxis betont die duale Kultivierung von „Xing“ (Natur) und „Ming“ (Leben) und legt Wert auf sowohl moralischen Charakter als auch körperliche Gesundheit, um einen Zustand zu erreichen, in dem Geist und Form gleichermaßen vollkommen sind. Dieses tiefe moralische Fundament zeigt sich in den daoistischen Gesundheitspraktiken, die Festigkeit und Sanftmut, Ruhe und Aktivität in Einklang bringen und ein einfaches, tugendhaftes Leben fördern.

In den Romanen von Jin Yong verkörpern daoistische Figuren wie Zhang Sanfeng dieses Gleichgewicht zwischen Festigkeit und Sanftmut, wie es sich in seinem Taiji und sogar in der Technik der „Achtzehn Drachenbezwingenden Handflächen“ zeigt, die zwar kraftvoll ist, aber ebenfalls dieses Gleichgewicht verkörpert. Interessanterweise stammt der Name dieser Technik aus dem „I Ging“ (Buch der Wandlungen) und spiegelt Jin Yongs profunde Kenntnisse der chinesischen Klassiker wider. Daoistische Figuren stehen oft für Einfachheit und Ruhe und bevorzugen Umgebungen, die friedvoll, schlicht und meditativen Bedingungen förderlich sind. Daher geht es bei daoistischen Gesundheitspraktiken nicht nur um körperliches Wohlbefinden, sondern auch um die Entwicklung des inneren Charakters.

3. Die Ursprünge daoistischer Gesundheitspraktiken

Der Grundsatz „Medizin und Daoismus haben denselben Ursprung“ unterstreicht, dass daoistische Gesundheitspraktiken grundlegend in der Medizin verwurzelt sind. Das höchste Ziel daoistischer Praktizierender ist Langlebigkeit und Unsterblichkeit. Historisch gesehen sind Daoismus und Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) untrennbar miteinander verbunden; das Sprichwort „Zehn Daoisten, neun Ärzte“ verdeutlicht diese enge Beziehung. Die daoistische Philosophie besagt, dass „Qi“ (Lebensenergie) die grundlegende Substanz aller Dinge ist. Im „Huangdi Neijing“ (Innerer Kanon des Gelben Kaisers) hat „Qi“ über 25 verschiedene Bedeutungen. Darüber hinaus hat die Theorie von Yin und Yang, die sowohl für daoistische Gesundheitspraktiken als auch für die TCM grundlegend ist, ihren Ursprung im „I Ging“ mit dem Konzept, dass „ein Yin und ein Yang den Dao bilden“. Die Diagnosemethoden der TCM, einschließlich der vier Untersuchungen und der acht Leitprinzipien, basieren maßgeblich auf dem Gleichgewicht von Yin und Yang.

Abschluss

Der Ausspruch „Zehn Daoisten, neun Ärzte“ unterstreicht die enge Verbindung zwischen Daoismus und traditioneller chinesischer Medizin. Die Langlebigkeit daoistischer Persönlichkeiten lässt sich auf ihre einzigartigen Gesundheitspraktiken zurückführen. Auch wenn das Streben nach Unsterblichkeit im Daoismus mystische Elemente enthält, sind seine Gesundheitspraktiken praktisch und wohltuend und bieten wertvolle Erkenntnisse für unser Wohlbefinden.

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