Der Daoismus in den Frühlings- und Herbstannalen und den Streitenden Staaten
Paul PengAktie
Während der Frühlings- und Herbstannalen- sowie der Streitenden Reiche-Perioden, als Hunderte von Vasallenstaaten in Intrigen, militärische Konflikte und das Recht des Stärkeren verwickelt waren, entstanden verschiedene ideologische Schulen wie der Taoismus, Konfuzianismus, Militärstrategie, Mohismus, Legalismus, Diplomatie und Yin-Yang, die ein spektakuläres Bild des „Streits der Hundert Schulen“ schufen. Werke wie Zuo Zhuan und Frühlings- und Herbstannalen, die die Geschichte dieser Zeit akribisch festhielten, entstanden ebenfalls nacheinander. Dieser große „Streit der Hundert Schulen“ fand fast 2.000 Jahre früher statt als die europäische Renaissance.


Laozi, der Begründer des Taoismus, bewahrte die meisten seiner Gedanken in dem Buch Laozi. Bestehend aus 81 Kapiteln und über 5.000 Zeichen, wurde es später Tao Te Ching genannt, da es die Konzepte von „Tao“ (der Weg) und „Te“ (Tugend) diskutiert. Die aktuelle Version von Laozi ist nicht das Originalwerk, sondern wurde von Gelehrten während der Zeit der Streitenden Reiche erweitert, obwohl ihre Kernideen von Laozi stammen. Ihre grundlegende ideologische Kategorie ist „Tao“, daher der Name „Taoismus“. Während viele Laozi als ein großes philosophisches Werk betrachten, sehen andere es als eine Methode zur taoistischen Kultivierung, da sie glauben, dass es zum Lebensziel der Rückkehr zur Einfachheit führen kann. Wie Laozi zu Beginn feststellte: „Das Tao, das gesprochen werden kann, ist nicht das ewige Tao.“ Sein „Tao“ ist nicht der „gewöhnliche Weg“, und diejenigen, die es erreichen, unterscheiden sich grundlegend von gewöhnlichen Menschen. Laozi Kapitel 20 sagt: „Die Welt ist hell und klar, aber ich allein bin trüb. Die Welt ist scharf und durchdringend, aber ich allein bin verworren. Jeder hat seinen Zweck, während ich allein unwissend und bescheiden erscheine. Ich allein bin anders als andere, ich schätze die Nahrung von der Mutter (Tao).“

94 Articles
Part of the Series
This article is part of our comprehensive guide covering all core Taoist philosophies, concepts, and practices — curated from the classic Encyclopedia of Taoism.
View Full Guide → ✦ Explore All TopicsMore in This Series
About the Author
Paul Peng
Paul Peng is a Zhengyi Taoist priest from Longhu Mountain, Jiangxi — the ancestral home of the Celestial Masters' tradition. Ordained at 25 after a dream from the Celestial Master, he has practiced for 25 years under Master Zeng Guangliang. He is the curator of this store, which is officially authorized by Tianshi Fu. All items are consecrated at the temple by the resident priest team.
Read his full story →