The meaning of Sitting in Forgetting in Taoism

The meaning of Sitting in Forgetting in Taoism Was ist Zuo Wang (Sitzen in Vergessenheit) im Taoismus?

Paul Peng
Die Bedeutung des Sitzens im Vergessen im Taoismus (Zuòwàng)
Das Reich der Leere, in dem nichts unvergessen bleibt.
Der Begriff stammt aus dem Kapitel „Der große Meister“ von Zhuangzi: „Die Gliedmaßen abstreifen, Klugheit ablegen, sich von der Form trennen und vom Wissen entfernen, eins werden mit der großen Durchgangsstraße – das nennt man Sitzen im Vergessen.“ Guo Xiang kommentierte: „Was das Sitzen im Vergessen angeht, was gibt es da, das nicht vergessen wird! Die Spuren vergessen, und auch das vergessen, was die Spuren hervorbringt – innerlich den eigenen Körper nicht wahrnehmen, äußerlich nicht erkennen, dass es Himmel und Erde gibt – dann wird man weit und identisch mit der Transformation selbst, und nichts wird blockiert.“ Sitzen im Vergessen bedeutet, alles zu vergessen und das Reich der Leere im Denken zu erreichen. Der Daoismus entwickelte dies zu einer Theorie und Methode der Kultivierung.
Die Bedeutung des Sitzens im Vergessen im Taoismus
Sima Chengzhens Tianyinzi besagt: „Selbst und Dinge gegenseitig vergessen, völlig ohne Erleuchtung – das ist Sitzen im Vergessen.“ Er schrieb auch speziell den Essay über das Sitzen im Vergessen und betrachtete es als einen wesentlichen Weg zur Kultivierung der Unsterblichkeit und zur Wahrheit. Er sagte, dass das Sitzen im Vergessen den Zustand erreicht, in dem „innerlich man den eigenen Körper nicht wahrnimmt, äußerlich man das Universum nicht kennt, eins wird mit dem Dao, und alle Gedanken zerstreut sind.“ Er teilte die Praxis des Sitzens im Vergessen in sieben Stadien ein: Ehrfurcht und Glaube, Bedingungen abtrennen, den Geist sammeln, Angelegenheiten vereinfachen, wahre Beobachtung, große Stabilität und das Erreichen des Dao. Das Erreichen des Stadiums großer Stabilität ist, wenn „die Form wie verdorrtes Holz ist, der Geist wie tote Asche.“ Denn wenn der Geist „leer und still bis zum Äußersten ist, dann wohnt das Dao und Weisheit wird geboren.“ Nachdem Weisheit entstanden ist, sollte man immer noch große Stabilität bewahren, „nicht viel aus viel Wissen machen“ – die beiden fördern sich gegenseitig, und schließlich kann man das Dao erlangen.
Paul Peng — Zhengyi Taoist Priest, Longhu Mountain

About the Author

Paul Peng

Paul Peng is a Zhengyi Taoist priest from Longhu Mountain, Jiangxi — the ancestral home of the Celestial Masters' tradition. Ordained at 25 after a dream from the Celestial Master, he has practiced for 25 years under Master Zeng Guangliang. He is the curator of this store, which is officially authorized by Tianshi Fu. All items are consecrated at the temple by the resident priest team.

Read his full story →
Zurück zum Blog
PREVIOUS ARTICLE
Fa Yuan: The Vow-Making Ritual in Taoist Jiao Rite 发愿

Fa Yuan: The Vow-Making Ritual in Taoist Jiao Rite 发愿

Read More
No Next Article

Hinterlasse einen Kommentar

1 von 4