Was ist das „Kostbarmachen der Weichheit“ im Taoismus?
Paul PengAktie
Was bedeutet die Wertschätzung der Sanftheit im Taoismus?
„Sanftheit“ bedeutet Schwäche und Zärtlichkeit. Sie ist ein fundamentales Prinzip des Taoismus für Kultivierung, Unsterblichkeit und den Umgang mit der Welt.
Sie entstammt der Philosophie Laozis. Laozi schätzte die Sanftheit: „Das Harte und Starke ist minderwertig; das Sanfte und Schwache ist überlegen.“
Was bedeutet die Wertschätzung der Sanftheit im Taoismus?
Was bedeutet die Wertschätzung der Sanftheit im Taoismus?
Dao De Jing, Kapitel 76:
„Der Mensch ist bei seiner Geburt sanft und schwach; bei seinem Tod hart und steif.
Pflanzen und Bäume sind in ihrem Wachstum zart und zerbrechlich; bei ihrem Tod verdorrt und trocken.
So gehören das Harte und Starke dem Tod an; das Sanfte und Schwache dem Leben.“
Sanftheit überwindet Stärke. Die Wertschätzung der Sanftheit und das Verweilen in Sanftheit wurden zu Laozis grundlegenden Lebensregeln.
Das Dao integriert Laozis Gedanken in seine Lehren als theoretische Grundlage für die Kultivierung.
Cheng Xuanying betrachtete „das Kleine sehen und in Sanftheit verweilen“ als Methode zur Kultivierung des Dao.
Wer das Dao studiert, gewinnt durch das Sehen des Kleinen zunehmende Weisheit; durch Demut und Sanftheit wachsen Tugend und Praxis täglich.
Das Kleine sehen ist der Weg, das Dao durch Weisheit zu erkennen; in Sanftheit verweilen ist die Methode, den Geist durch Kultivierung zu vereinen. Beides sind Wege zur Verwirklichung des Dao.
In Sanftheit zu verweilen stabilisiert nicht nur den Geist durch Übung, sondern ist auch die wesentliche Bedingung für das Erwachen zum formlosen wahren Dao durch die Transformation aller greifbaren Dinge.
Chen Jingyuan vertrat die Ansicht, dass das Wesen der Lebenspflege im Verweilen in Sanftheit liegt.
Ein Mensch entwickelt sich eigenständig, ausgestattet mit dem natürlichen, harmonischen subtilen Qi. Wenn das Qi herabsteigt, bildet sich der Körper, rein und unbefleckt.
Praktizierende sollten sich auf dieses harmonische subtile Qi konzentrieren, intellektuelle Berechnungen aufgeben und das Qi zur Reinheit und den Körper zur Sanftheit zurückkehren lassen, um so Schaden durch weltliche Übel zu vermeiden.
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Paul Peng
Paul Peng is a Zhengyi Taoist priest from Longhu Mountain, Jiangxi — the ancestral home of the Celestial Masters' tradition. Ordained at 25 after a dream from the Celestial Master, he has practiced for 25 years under Master Zeng Guangliang. He is the curator of this store, which is officially authorized by Tianshi Fu. All items are consecrated at the temple by the resident priest team.
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