Taoistische Figuren: Xia Houchun 夏侯淳
Paul PengAktie
Xia Houchun
Ein Literaten und Metaphysiker der Übergangszeit zwischen der Westlichen und der Östlichen Jin-Dynastie. Sein Höflichkeitsname war Xiaochong, und er stammte aus Qiao im Staat Qiao (heutiges Bozhou, Provinz Anhui). Er war der jüngere Bruder von Xia Houzhan und bekleidete Ämter bis hin zum Präfekten von Yiyang.
In seiner Philosophie folgte er der taoistischen Schule der Wertschätzung des Nichtseins ( gui wu ) und befürwortete Untätigkeit, die Abkehr von Belanglosigkeiten und die Vermeidung übermäßigen Wissens, was er als Norm für Verhalten und Leben betrachtete. Er erklärte: „Die Angelegenheiten der Welt sind voller Schwierigkeiten, daher genieße ich naturgemäß die Untätigkeit; Ruhm ist nicht erstrebenswert, und eitle Mühe und Unreinheit erniedrigen einen nur. Für immer frei von Belanglosigkeiten, um den Geist zu beruhigen, so bin ich glücklich, dass der Tod Unwissenheit bringt.“ ( Fu über die Pflege von Gedanken , aufgezeichnet in …) Anthologie literarischer Werke , Band 26). Er beklagte die Langlebigkeit von Himmel und Erde im Gegensatz zur Kürze des menschlichen Lebens und „wünschte, sich Vergnügungen hinzugeben, um Freude zu suchen“ (ebd.).
Im Bereich der moralischen Kategorien befürwortete er zudem die Integration gegensätzlicher Eigenschaften und forderte, man solle „erleuchtet und doch undurchsichtig, erhaben und doch demütig, leer und doch beständig, prominent und doch tugendhaft, zustimmend und doch hinterfragend, streng und doch sanftmütig, harmonisch und doch vorsichtig“ sein (zitiert in …). Das Buch von Jin·Biographie von Xia Houzhan ).
Das bedeutet, weise zu sein und sich dennoch eine gewisse Unwissenheit zu bewahren, erhaben und doch demütig, gefühlskalt und doch konsequent, vornehm und doch tugendhaft, Ansichten zu hinterfragen, die den eigenen vollkommen entsprechen, streng und doch sanftmütig zu sein und besonders vorsichtig mit Meinungen umzugehen, die von den eigenen abweichen. Er glaubte, dass eine einzelne Eigenschaft nicht die Moral ausmachen könne; beispielsweise seien unerbittliche Strenge oder uneingeschränkte Sanftmut allein beide unmoralisch. Nur durch die Vereinigung gegensätzlicher Eigenschaften könne Moral erreicht werden – etwa Strenge, die mit Sanftmut gemildert wird, Erhabenheit, die nicht von Demut getrennt ist, und so weiter.
Ursprünglich besaß er eine zweibändige Werksammlung. Einige seiner Schriften sind in Band 69 zusammengefasst. Die vollständige Prosa der Jin-Dynastie .
About the Author
Paul Peng
Paul Peng is a Zhengyi Taoist priest from Longhu Mountain, Jiangxi — the ancestral home of the Celestial Masters' tradition. Ordained at 25 after a dream from the Celestial Master, he has practiced for 25 years under Master Zeng Guangliang. He is the curator of this store, which is officially authorized by Tianshi Fu. All items are consecrated at the temple by the resident priest team.
Read his full story →
