Zhuangzi Chapter 6 – 大宗师 (The Great and Most Honoured Master)

Zhuangzi Kapitel 6 – 大宗师 (Der große und am meisten geehrte Meister)

Paul Peng

Zhuangzi – Kapitel 6: Der große und hochverehrte Meister

莊子·大宗师 · Inner Chapters · Zweisprachige Ausgabe

📖 Taoistische Schrift🖋 Zhuangzi (莊子)🔢 Kapitel 6 von 33📚 Innere Kapitel🌐 Englisch & Chinesisch

Einleitung – 篇目导读

Der wahre Mensch der Antike. Tod und Leben sind Teil eines einzigen Prozesses. Der Dao als der große Lehrer.


Abschnitt 1 – 第1节

知天之所為,知人之所為者,至矣。知天之所為者,天而生也;知人之所為者,以其知之所知,以養其知之所不知,終其天年而不中道夭者,是知之盛也。雖然,有患。夫知有所待而後當,其所待者特未定也。庸詎知吾所謂天之非人乎?所謂人之非天乎?且有真人,而後有真知。

Wer den Anteil kennt, den das Himmlische (in ihm) spielt, und (auch) den kennt, den das Menschliche (in ihm spielen soll), hat die Vollkommenheit (des Wissens) erreicht. Wer den Anteil kennt, den das Himmlische spielt, (weiß), dass es ihm von Natur aus gegeben ist; wer den Anteil kennt, den das Menschliche spielen soll, (geht) mit dem Wissen, das er besitzt, um es in Richtung dessen zu nähren, was er (noch) nicht weiß: das natürliche Lebensalter zu vollenden und nicht vorzeitig in der Mitte seines Laufs zu sterben, ist die Fülle des Wissens. Obwohl dies so ist, gibt es ein Übel (das diesen Zustand begleitet). Solches Wissen wartet noch auf die Bestätigung seiner Richtigkeit; dies liegt daran, dass es noch nicht bestimmt ist. Woher wissen wir, dass das, was wir das Himmlische (in uns) nennen, nicht das Menschliche ist? Und dass das, was wir das Menschliche nennen, nicht das Himmlische ist? Es muss den Wahren Menschen geben, und dann gibt es das Wahre Wissen.


Abschnitt 2 – 第2节

何謂真人?古之真人,不逆寡,不雄成,不謨士。若然者,過而弗悔,當而不自得也。若然者,登高不慄,入水不濡,入火不熱。是知之能登假於道也若此。

Was ist mit „dem Wahren Menschen“ gemeint? Die Wahren Menschen der Antike lehnten (die Ansichten) der Wenigen nicht ab; sie suchten nicht, (ihre Ziele) wie Helden (vor anderen) zu erreichen; sie schmiedeten keine Pläne, um diese Ziele zu erreichen. Da sie so waren, hatten sie, obwohl sie Fehler machen konnten, keinen Grund zur Reue; obwohl sie Erfolg haben konnten, hatten sie keine Selbstgefälligkeit. Da sie so waren, konnten sie die höchsten Höhen ohne Furcht erklimmen; sie konnten durch Wasser gehen, ohne nass zu werden; sie konnten ins Feuer gehen, ohne sich zu verbrennen; so gelangten sie durch ihr Wissen zum Dao und erreichten es.


Abschnitt 3 – 第3节

古之真人,其寢不夢,其覺無憂,其食不甘,其息深深。真人之息以踵,眾人之息以喉。屈服者,其嗌言若哇。其耆欲深者,其天機淺。

Die wahren Menschen der Antike träumten nicht, wenn sie schliefen, hatten keine Sorgen, wenn sie erwachten, und achteten nicht darauf, dass ihr Essen angenehm sein sollte. Ihr Atem war tief und leise. Der Atem des wahren Menschen kommt (sogar) aus seinen Fersen, während die Menschen im Allgemeinen (nur) aus ihren Kehlen atmen. Wenn Menschen in einem Streit besiegt werden, kommen ihre Worte aus ihren Kehlen, als würden sie sich übergeben. Wo Wollust und Begierden tief sind, sind die Quellen des Himmlischen flach.


Abschnitt 4 – 第4节

古之真人,不知說生,不知惡死;其出不訢,其入不距;翛然而往,翛然而來而已矣。不忘其所始,不求其所終;受而喜之,忘而復之。是之謂不以心捐道,不以人助天。是之謂真人。若然者,其心志,其容寂,其顙頯,淒然似秋,煖然似春,喜怒通四時,與物有宜,而莫知其極。故聖人之用兵也,亡國而不失人心;利澤施於萬物,不為愛人。故樂通物,非聖人也;有親,非仁也;天時,非賢也;利害不通,非君子也;行名失己,非士也;亡身不真,非役人也。若狐不偕、務光、伯夷、叔齊、箕子胥餘、紀他、申徒狄,是役人之役,適人之適,而不自適其適者也。

Die wahren Menschen der Antike kannten weder die Liebe zum Leben noch den Hass auf den Tod. Der Eintritt ins Leben bereitete ihnen keine Freude; der Austritt daraus erweckte keinen Widerstand. Gelassen kamen und gingen sie. Sie vergaßen nicht, was ihr Anfang gewesen war, und fragten nicht danach, was ihr Ende sein würde. Sie nahmen (ihr Leben) an und freuten sich daran; sie vergaßen (alle Furcht vor dem Tod) und kehrten (in ihren Zustand vor dem Leben) zurück. So gab es in ihnen, was man das Fehlen jeglichen Widerstandes gegen das Dao nennt, und aller Versuche, mittels des Menschlichen dem Himmlischen beizustehen. Solche waren diejenigen, die die wahren Menschen genannt werden. Als solche waren ihre Gemüter frei von jeglichem Gedanken; ihr Benehmen war still und unbewegt; ihre Stirnen strahlten Einfachheit aus. Jegliche Kälte, die von ihnen ausging, war wie die des Herbstes; jegliche Wärme, die von ihnen ausging, war wie die des Frühlings. Ihre Freude und ihr Zorn glichen dem, was wir in den vier Jahreszeiten sehen. Sie taten in Bezug auf alle Dinge, was angemessen war, und niemand konnte wissen, wie weit ihre Handlungen reichen würden. Daher konnte der weise Mensch in seiner Kriegsführung einen Staat zerstören, ohne die Herzen des Volkes zu verlieren; seine Wohltaten und Gefälligkeiten konnten sich auf eine Myriade von Generationen erstrecken, ohne dass er ein Menschenfreund war. Daher ist derjenige, der versucht, seine Freuden mit anderen zu teilen, kein weiser Mensch; derjenige, der Zuneigung zeigt, ist nicht wohlwollend; derjenige, der Zeiten und Jahreszeiten (zur Regelung seines Verhaltens) beachtet, ist kein Mann der Weisheit; derjenige, dem Gewinn und Schaden nicht dasselbe sind, ist kein überlegener Mensch; derjenige, der um des Namens willen handelt und sein (eigentliches) Selbst verliert, ist kein (rechter) Gelehrter; und derjenige, der seine Person auf eine Weise preisgibt, die nicht der wahren (Weise) entspricht, kann den Dienst anderer nicht befehligen. Solche Männer wie Hu Bu-jie, Wu Guang, Bo-yi, Shu-Qi, der Graf von Ji, Xu-yu, Ji Ta und Shen-tu Di leisteten alle Dienst für andere Menschen und versuchten, ihnen zu verschaffen, was sie wünschten, ohne ihr eigenes Vergnügen zu suchen.


Abschnitt 5 – 第5节

古之真人,其狀義而不朋,若不足而不承,與乎其觚而不堅也,張乎其虛而不華也,邴邴乎其似喜乎!崔乎其不得已乎!滀乎進我色也,與乎止我德也,厲乎其似世乎!謷乎其未可制也,連乎其似好閉也,悗乎忘其言也。以刑為體,以禮為翼,以知為時,以德為循。以刑為體者,綽乎其殺也;以禮為翼者,所以行於世也;以知為時者,不得已於事也;以德為循者,言其與有足者至於丘也,而人真以為勤行者也。故其好之也一,其弗好之也一。其一也一,其不一也一。其一,與天為徒;其不一,與人為徒。天與人不相勝也,是之謂真人。

Die wahren Menschen der Antike zeigten das Verhalten, andere richtig zu beurteilen, aber ohne parteiisch zu sein; ihre eigene Unzulänglichkeit zu empfinden, aber ohne Schmeichelei oder Unterwürfigkeit zu sein. Ihre Besonderheiten waren ihnen natürlich, aber sie hafteten nicht stur daran; ihre Bescheidenheit war offensichtlich, aber es gab nichts Unwirkliches oder Aufgesetztes daran. Ihre Gelassenheit und Zufriedenheit hatten den Anschein von Freude; jede ihrer Bewegungen schien ihnen eine Notwendigkeit zu sein. Ihre angesammelte Anziehungskraft zog die Blicke der Menschen auf sie; ihre Milde festigte die Bindung der Menschen an ihre Tugend. Sie schienen sich den (Manieren ihrer Zeit) anzupassen, aber mit einer gewissen Strenge; ihre hochmütige Gleichgültigkeit war unkontrollierbar. Unaufhörlich schienen ihre Bemühungen, (ihren Mund) geschlossen zu halten; wenn sie herabsahen, hatten sie vergessen, was sie sagen wollten. Sie betrachteten Strafen als die Substanz (der Regierung, und sie zogen sie nie auf sich); Zeremonien als ihre tragenden Flügel (und sie beachteten sie immer); Weisheit (als Indikator) der Zeit (für Handlungen, und sie wählten sie immer); und Tugend als Übereinstimmung (mit anderen), und sie waren all-übereinstimmend. Strafen als die Substanz (der Regierung) betrachtend, zeigte sich ihre Großzügigkeit doch in der (Art ihrer) Todesstrafe. Zeremonien als ihre tragenden Flügel betrachtend, verfolgten sie mittels dieser ihren Weg in der Welt. Weisheit als Indikator der Zeit (für Handlungen) betrachtend, hielten sie es für notwendig, sie in (der Leitung von) Angelegenheiten einzusetzen. Tugend als Übereinstimmung (mit anderen) betrachtend, suchten sie, ihre Höhe zusammen mit allen zu erklimmen, die Füße (zum Klettern) hatten. (Solche waren sie), und doch dachten die Menschen wirklich, dass sie das, was sie taten, durch ernsthafte Anstrengung taten. Auf diese Weise waren sie in all ihren Vorlieben und Abneigungen ein und dasselbe. Wo sie mochten, waren sie gleich; wo sie nicht mochten, waren sie gleich. Im ersteren Fall, wo sie mochten, waren sie Mitwirkende mit dem Himmlischen (in ihnen); im letzteren Fall, wo sie nicht mochten, waren sie Mitwirkende mit dem Menschlichen in ihnen. Keines dieser Elemente (in ihrer Natur) überwand das andere. Solche waren diejenigen, die die wahren Menschen genannt werden.


Abschnitt 6 – 第6节

死生,命也,其有夜旦之常,天也。人之有所不得與,皆物之情也。彼特以天為父,而身猶愛之,而況其卓乎!人特以有君為愈乎己,而身猶死之,而況其真乎!泉涸,魚相與處於陸,相呴以溼,相濡以沫,不如相忘於江湖。與其譽堯而非桀,不如兩忘而化其道。夫大塊載我以形,勞我以生,佚我以老,息我以死。故善吾生者,乃所以善吾死也。夫藏舟於壑,藏山於澤,謂之固矣。然而夜半有力者負之而走,昧者不知也。藏大小有宜,猶有所遯。若夫藏天下於天下,而不得所遯,是恆物之大情也。特犯人之形而猶喜之,若人之形者,萬化而未始有極也,其為樂可勝計邪!故聖人將遊於物之所不得遯而皆存。善妖善老,善始善終,人猶效之,又況萬物之所係,而一化之所待乎!

Tod und Leben sind bestimmt, genauso wie wir den ständigen Wechsel von Nacht und Tag haben – in beiden Fällen vom Himmel. Die Menschen haben keine Macht, irgendetwas in Bezug darauf zu tun – so ist die Beschaffenheit der Dinge. Es gibt jene, die den Himmel besonders als ihren Vater betrachten, und sie lieben Ihn immer noch (so fern Er auch ist); wie viel mehr sollten sie Das lieben, was herausragt (Überlegen und Allein)! Einige betrachten ihren Herrscher besonders als überlegen gegenüber sich selbst und werden ihr Leben für ihn hingeben; wie viel mehr sollten sie dies für Das tun, was ihr wahrer (Herrscher) ist! Wenn die Quellen vertrocknet sind, sammeln sich die Fische an Land. Es wäre besser für sie, einander in den Flüssen und Seen zu vergessen, als sich dort durch die Feuchtigkeit um sie herum zu befeuchten und sich gegenseitig mit ihrem Schleim nass zu halten. Und wenn Menschen Yao preisen und Jie verurteilen, wäre es besser, beide zu vergessen und die Erneuerung des Dao zu suchen.Da ist die große Masse (der Natur) – ich finde die Unterstützung meines Körpers auf ihr; mein Leben verbringe ich in Mühsal auf ihr; mein Alter sucht Ruhe auf ihr; im Tod finde ich Ruhe in ihr – was mein Leben gut macht, macht auch meinen Tod gut. Wenn du ein Boot in der Schlucht eines Hügels versteckst und den Hügel in einem See versteckst, wirst du sagen, dass (das Boot) sicher ist; aber um Mitternacht wird ein starker Mann kommen und es auf seinem Rücken davontragen, während du im Dunkeln nichts davon weißt. Du kannst alles, ob klein oder groß, am geeignetsten Ort verstecken, und doch wird es verschwinden. Aber wenn du die Welt in der Welt verstecken könntest, so dass es keinen Ort gäbe, wohin sie entfernt werden könnte, dies wäre die große Realität des ewig währenden Dings. Wenn der Körper des Menschen aus seiner speziellen Form kommt, gibt es schon dann Anlass zur Freude; aber dieser Körper durchläuft eine Myriade von Transformationen und erreicht nicht sofort seine Vollkommenheit; bietet er nicht so Anlass zu unzähligen Freuden? Daher erfreut sich der weise Mensch an dem, wovon keine Trennung möglich ist, und wodurch alle Dinge bewahrt werden. Er betrachtet den frühen Tod oder das hohe Alter, seinen Anfang und sein Ende, alles als gut, und darin ahmen ihn andere Menschen nach; wie viel mehr werden sie dies in Bezug auf Das selbst tun, wovon alle Dinge abhängen und woraus jede Transformation entsteht!


Abschnitt 7 – 第7节

夫道,有情有信,無為無形;可傳而不可受,可得而不可見;自本自根,未有天地,自古以固存;神鬼神帝,生天生地;在太極之先而不為高,在六極之下而不為深;先天地生而不為久,長於上古而不為老。豨韋氏得之,以挈天地;伏犧氏得之,以襲氣母;維斗得之,終古不忒;日月得之,終古不息;堪坏得之,以襲崑崙;馮夷得之,以遊大川;肩吾得之,以處太山;黃帝得之,以登雲天;顓頊得之,以處玄宮;禺強得之,立乎北極;西王母得之,坐乎少廣,莫知其始,莫知其終;彭祖得之,上及有虞,下及五伯;傅說得之,以相武丁,奄有天下,乘東維,騎箕尾,而比於列星。

Dies ist das Dao; Es birgt Emotion und Aufrichtigkeit, doch Es tut nichts und hat keine körperliche Form. Es kann (vom Lehrer) weitergegeben, aber nicht (von seinen Schülern) empfangen werden. Es kann (vom Geist) erfasst, aber nicht gesehen werden. Es hat seinen Ursprung und Grund (der Existenz) in sich selbst. Bevor Himmel und Erde existierten, von alters her, existierte Es sicher. Von Ihm gingen die mysteriösen Existenzen der Geister aus, von Ihm die mysteriöse Existenz Gottes. Es erschuf den Himmel; Es erschuf die Erde. Es war vor dem Tai-ji, und doch konnte Es nicht als hoch angesehen werden; Es war unterhalb des gesamten Raumes, und doch konnte Es nicht als tief angesehen werden. Es wurde vor Himmel und Erde erschaffen, und doch konnte Es nicht als lange existent angesehen werden; Es war älter als die höchste Antike, und doch konnte Es nicht als alt angesehen werden. Shi-wei erlangte Es und richtete damit Himmel und Erde ein. Fu-xi erlangte Es und drang damit in das Geheimnis der Mutterschaft der Urmaterie ein. Der Wei-dou erlangte Es und hat von alters her keine exzentrische Bewegung gemacht. Sonne und Mond erlangten Es und haben von alters her nicht (ihren hellen Schein) unterbrochen. Kan-pei erlangte Es und wurde dadurch Herr von Kun-lun. Feng-yi erlangte Es und erfreute sich dadurch am Großen Fluss. Jian-wu erlangte Es und wohnte dadurch auf dem Berg Tai. Huang-di erlangte Es und stieg dadurch in den Wolkenhimmel auf. Zhuan-xu erlangte Es und wohnte dadurch im Dunklen Palast. Yu-jiang erlangte Es und wurde dadurch am Nordpol platziert. Xi Wang-mu erlangte Es und hatte dadurch ihren Sitz im (Palast von) Shao-guang. Niemand kennt seinen Anfang; niemand kennt sein Ende. Peng Zu erlangte Es und lebte von der Zeit des Herrn von Yu bis zu der der Fünf Häuptlinge. Fu Yue erlangte Es und wurde dadurch oberster Minister von Wu-ding, (der so) im Handumdrehen Herr des Königreichs wurde. (Nach seinem Tod) stieg Fu Yue zum östlichen Teil der Milchstraße auf, wo er, reitend auf Schütze und Skorpion, seinen Platz unter den Sternen einnahm.


Abschnitt 8 – 第8节

南伯子葵問乎女偊曰:「子之年長矣,而色若孺子,何也?」曰:「吾聞道矣。」南伯子葵曰:「道可得學邪?」曰:「惡!惡可!子非其人也。夫卜梁倚有聖人之才,而無聖人之道,我有聖人之道,而無聖人之才,吾欲以教之,庶幾其果為聖人乎!不然,以聖人之道告聖人之才,亦易矣。吾猶守而告之,參日而後能外天下;已外天下矣,吾又守之,七日而後能外物;已外物矣,吾又守之,九日而後能外生;已外生矣,而後能朝徹;朝徹,而後能見獨;見獨,而後能無古今;無古今,而後能入於不死不生。殺生者不死,生生者不生。其為物,無不將也,無不迎也;無不毀也,無不成也。其名為攖寧。攖寧也者,攖而後成者也。」南伯子葵曰:「子獨惡乎聞之?」曰:「聞諸副墨之子,副墨之子聞諸洛誦之孫,洛誦之孫聞之瞻明,瞻明聞之聶許,聶許聞之需役,需役聞之於謳,於謳聞之玄冥,玄冥聞之參寥,參寥聞之疑始。」

Nan-bo Zi-kui fragte Nu Yu und sagte: „Ihr seid alt, Herr, und doch ist euer Teint wie der eines Kindes; wie kommt das?“ Die Antwort war: „Ich habe das Dao kennengelernt.“ Der andere sagte: „Kann ich das Dao lernen?“ Nu Yu sagte: „Nein. Wie könntet Ihr? Ihr, Herr, seid nicht der Mann dazu. Es gab Bu-liang Yi, der die Fähigkeiten eines weisen Mannes hatte, aber nicht das Dao, während ich das Dao hatte, aber nicht die Fähigkeiten. Ich wollte ihn jedoch lehren, falls er vielleicht tatsächlich der weise Mann werden könnte! Sollte er dies nicht tun, war es (meiner Meinung nach) für jemanden, der das Dao des weisen Mannes besaß, leicht, es einem anderen mit seinen Fähigkeiten mitzuteilen. Dementsprechend ging ich dies an, aber mit Bedacht. Nach drei Tagen konnte er alle weltlichen (Angelegenheiten) aus seinem Geist verbannen. Nachdem dies erreicht war, setzte ich meinen Umgang mit ihm auf dieselbe Weise fort; und in sieben Tagen konnte er alle Gedanken an Menschen und Dinge aus seinem Geist verbannen. Nachdem dies erreicht war und meine Anweisungen fortgesetzt wurden, konnte er nach neun Tagen sein Leben als ihm fremd betrachten. Nachdem dies erreicht war, war sein Geist danach klar wie der Morgen; und danach konnte er seine eigene Individualität sehen. Nachdem diese Individualität erkannt war, konnte er alle Gedanken an Vergangenheit oder Gegenwart verbannen. Befreit davon, konnte er in die (Wahrheit eindringen, dass es keinen Unterschied zwischen) Leben und Tod gibt – (wie) die Zerstörung des Lebens nicht sterben ist und die Übertragung anderen Lebens nicht leben ist. (Das Dao) ist eine Sache, die alle anderen Dinge begleitet und ihnen begegnet, die gegenwärtig ist, wenn sie gestürzt werden und wenn sie ihre Vollendung finden. Sein Name ist Ruhe inmitten aller Störungen, was bedeutet, dass solche Störungen zu seiner Vollkommenheit führen.„Und wie habt Ihr, allein (ohne Lehrer), all dies gelernt?“ „Ich habe es“, war die Antwort, „vom Sohn von Fu-mo gelernt; er lernte es vom Enkel von Luo-song; er lernte es von Zhan-ming; er lernte es von Nie-xu; er, von Xu-yu; er, von Ou; er, von Xuan-ming; er, von Shen-liao; und er lernte es von Yi-shi.“


Abschnitt 9 – 第9节

子祀、子輿、子犁、子來四人相與語曰:「孰能以無為首,以生為脊,以死為尻,孰知生死存亡之一體者,吾與之友矣。」四人相視而笑,莫逆於心,遂相與為友。俄而子輿有病,子祀往問之。曰:「偉哉!夫造物者,將以予為此拘拘也!曲僂發背,上有五管,頤隱於齊,肩高於頂,句贅指天。」陰陽之氣有沴,其心閒而無事,跰足而鑑於井,曰:「嗟乎!夫造物者,又將以予為此拘拘也!」子祀曰:「汝惡之乎?」曰:「亡,予何惡!浸假而化予之左臂以為雞,予因以求時夜;浸假而化予之右臂以為彈,予因以求鴞炙;浸假而化予之尻以為輪,以神為馬,予因以乘之,豈更駕哉!且夫得者時也,失者順也,安時而處順,哀樂不能入也。此古之所謂縣解也,而不能自解者,物有結之。且夫物不勝天久矣,吾又何惡焉?」俄而子來有病,喘喘然將死,其妻子環而泣之。子犁往問之曰:「叱!避!無怛化!」倚其戶與之語曰:「偉哉造物!又將奚以汝為?將奚以汝適?以汝為鼠肝乎?以汝為蟲臂乎?」子來曰:「父母於子,東西南北,唯命之從。陰陽於人,不翅於父母,彼近吾死而我不聽,我則悍矣,彼何罪焉!夫大塊載我以形,勞我以生,佚我以老,息我以死。故善吾生者,乃所以善吾死也。今之大冶鑄金,金踊躍曰『我且必為鏌鋣』,大冶必以為不祥之金。今一犯人之形,而曰『人耳人耳』,夫造化者必以為不祥之人。今一以天地為大鑪,以造化為大冶,惡乎往而不可哉!成然寐,蘧然覺。」

Zi-si, Zi-yu, Zi-li, and Zi-lai, these four men, were talking together, when some one said, 'Who can suppose the head to be made from nothing, the spine from life, and the rump-bone from death? Who knows how death and birth, living on and disappearing, compose the one body? I would be friends with him.' The four men looked at one another and laughed, but no one seized with his mind the drift of the questions. All, however, were friends together. Not long after Zi-yu fell ill, and Zi-si went to inquire for him. 'How great,' said (the sufferer), 'is the Creator! That He should have made me the deformed object that I am!' He was a crooked hunchback; his five viscera were squeezed into the upper part of his body; his chin bent over his navel; his shoulder was higher than his crown; on his crown was an ulcer pointing to the sky; his breath came and went in gasps: yet he was easy in his mind, and made no trouble of his condition. He limped to a well, looked at himself in it, and said, 'Alas that the Creator should have made me the deformed object that I am!' Si said, 'Do you dislike your condition?' He replied, 'No, why should I dislike it? If He were to transform my left arm into a cock, I should be watching with it the time of the night; if He were to transform my right arm into a cross-bow, I should then be looking for a Xiao to (bring down and) roast; if He were to transform my rump-bone into a wheel, and my spirit into a horse, I should then be mounting it, and would not change it for another steed. Moreover, when we have got (what we are to do), there is the time (of life) in which to do it; when we lose that (at death), submission (is what is required). When we rest in what the time requires, and manifest that submission, neither joy nor sorrow can find entrance (to the mind). This would be what the ancients called loosing the cord by which (the life) is suspended. But one hung up cannot loose himself;-- he is held fast by his bonds. And that creatures cannot overcome Heaven (the inevitable) is a long-acknowledged fact - why should I hate my condition?'Before long Zi-lai fell ill, and lay gasping at the point of death, while his wife and children stood around him wailing. Zi-li went to ask for him, and said to them, 'Hush! Get out of the way! Do not disturb him as he is passing through his change.' Then, leaning against the door, he said (to the dying man), 'Great indeed is the Creator! What will He now make you to become? Where will He take you to? Will He make you the liver of a rat, or the arm of an insect? Zi-lai replied, 'Wherever a parent tells a son to go, east, west, south, or north, he simply follows the command. The Yin and Yang are more to a man than his parents are. If they are hastening my death, and I do not quietly submit to them, I shall be obstinate and rebellious. There is the great Mass (of nature);-- I find the support of my body in it; my life is spent in toil on it; my old age seeks ease on it; at death I find rest on it: what has made my life a good will make my death also a good. Here now is a great founder, casting his metal. If the metal were to leap up (in the pot), and say, "I must be made into a (sword like the) Mo-ye," the great founder would be sure to regard it as uncanny. So, again, when a form is being fashioned in the mould of the womb, if it were to say, "I must become a man; I must become a man," the Creator would be sure to regard it as uncanny. When we once understand that heaven and earth are a great melting-pot, and the Creator a great founder, where can we have to go to that shall not be right for us? We are born as from a quiet sleep, and we die to a calm awaking.'


Section 10 — 第10节

子桑戶、孟子反、子琴張三人相與友,曰:「孰能相與於無相與,相為於無相為?孰能登天遊霧,撓挑無極,相忘以生,無所終窮?」三人相視而笑,莫逆於心,遂相與友。莫然有閒,而子桑戶死,未葬。孔子聞之,使子貢往侍事焉。或編曲,或鼓琴,相和而歌曰:「嗟來桑戶乎!嗟來桑戶乎!而已反其真,而我猶為人猗!」子貢趨而進曰:「敢問臨尸而歌,禮乎?」二人相視而笑,曰:「是惡知禮意!」子貢反,以告孔子曰:「彼何人者邪?修行無有,而外其形骸,臨尸而歌,顏色不變,無以命之。彼何人者邪?」孔子曰:「彼遊方之外者也,而丘游方之內者也。外內不相及,而丘使女往弔之,丘則陋矣。彼方且與造物者為人,而遊乎天地之一氣。彼以生為附贅縣疣,以死為決𤴯潰癰。夫若然者,又惡知死生先後之所在!假於異物,託於同體,忘其肝膽,遺其耳目,反覆終始,不知端倪,芒然彷徨乎塵垢之外,逍遙乎無為之業。彼又惡能憒憒然為世俗之禮,以觀眾人之耳目哉!」子貢曰:「然則夫子何方之依?」孔子曰:「丘,天之戮民也。雖然,吾與汝共之。」子貢曰:「敢問其方。」孔子曰:「魚相造乎水,人相造乎道。相造乎水者,穿池而養給;相造乎道者,無事而生定。故曰:魚相忘乎江湖,人相忘乎道術。」子貢曰:「敢問畸人。」曰:「畸人者,畸於人而侔於天。故曰:天之小人,人之君子;人之君子,天之小人也。」

Zi-sang Hu, Meng Zi-fan, and Zi-qin Zhang, these three men, were friends together. (One of them said), 'Who can associate together without any (thought of) such association, or act together without any (evidence of) such co-operation? Who can mount up into the sky and enjoy himself amidst the mists, disporting beyond the utmost limits (of things), and forgetting all others as if this were living, and would have no end?' The three men looked at one another and laughed, not perceiving the drift of the questions; and they continued to associate together as friends. Suddenly, after a time, Zi-sang Hu died. Before he was buried, Confucius heard of the event, and sent Zi-gong to go and see if he could render any assistance. One of the survivors had composed a ditty, and the other was playing on his lute. Then they sang together in unison,'Ah! come, Sang Hu! ah! come, Sang Hu!Your being true you've got again,While we, as men, still here remainOhone!'Zi-gong hastened forward to them, and said, 'I venture to ask whether it be according to the rules to be singing thus in the presence of the corpse?' The two men looked at each other, and laughed, saying, 'What does this man know about the idea that underlies (our) rules?' Zi-gong returned to Confucius, and reported to him, saying, 'What sort of men are those? They had made none of the usual preparations, and treated the body as a thing foreign to them. They were singing in the presence of the corpse, and there was no change in their countenances. I cannot describe them; what sort of men are they?' Confucius replied, 'Those men occupy and enjoy themselves in what is outside the (common) ways (of the world), while I occupy and enjoy myself in what lies within those ways. There is no common ground for those of such different ways; and when I sent you to condole with those men, I was acting stupidly. They, moreover, make man to be the fellow of the Creator, and seek their enjoyment in the formless condition of heaven and earth. They consider life to be an appendage attached, an excrescence annexed to them, and death to be a separation of the appendage and a dispersion of the contents of the excrescence. With these views, how should they know wherein death and life are to be found, or what is first and what is last? They borrow different substances, and pretend that the common form of the body is composed of them. They dismiss the thought of (its inward constituents like) the liver and gall, and (its outward constituents), the ears and eyes. Again and again they end and they begin, having no knowledge of first principles. They occupy themselves ignorantly and vaguely with what (they say) lies outside the dust and dirt (of the world), and seek their enjoyment in the business of doing nothing. How should they confusedly address themselves to the ceremonies practised by the common people, and exhibit themselves as doing so to the ears and eyes of the multitude?'Zi-gong said, 'Yes, but why do you, Master, act according to the (common) ways (of the world)?' The reply was, 'I am in this under the condemning sentence of Heaven. Nevertheless, I will share with you (what I have attained to).' Zi-gong rejoined, 'I venture to ask the method which you pursue;' and Confucius said, 'Fishes breed and grow in the water; man developes in the Dao. Growing in the water, the fishes cleave the pools, and their nourishment is supplied to them. Developing in the Dao, men do nothing, and the enjoyment of their life is secured. Hence it is said, "Fishes forget one another in the rivers and lakes; men forget one another in the arts of the Dao."'Zi-gong said, 'I venture to ask about the man who stands aloof from others.' The reply was, 'He stands aloof from other men, but he is in accord with Heaven! Hence it is said, "The small man of Heaven is the superior man among men; the superior man among men is the small man of Heaven!"'


Section 11 — 第11节

顏回問仲尼曰:「孟孫才,其母死,哭泣無涕,中心不戚,居喪不哀。無是三者,以善處喪蓋魯國。固有無其實而得其名者乎?回壹怪之。」仲尼曰:「夫孟孫氏盡之矣,進於知矣。唯簡之而不得,夫已有所簡矣。孟孫氏不知所以生,不知所以死,不知就先,不知就後,若化為物,以待其所不知之化已乎!且方將化,惡知不化哉?方將不化,惡知已化哉?吾特與汝其夢未始覺者邪!且彼有駭形而無損心,有旦宅而無情死。孟孫氏特覺,人哭亦哭,是自其所以乃。且也,相與吾之耳矣,庸詎知吾所謂吾之乎?且汝夢為鳥而厲乎天,夢為魚而沒於淵,不識今之言者,其覺者乎,夢者乎?造適不及笑,獻笑不及排,安排而去化,乃入於寥天一。」

Yan Hui asked Zhongni, saying, 'When the mother of Meng-sun Cai died, in all his wailing for her he did not shed a tear; in the core of his heart he felt no distress; during all the mourning rites, he exhibited no sorrow. Without these three things, he (was considered to have) discharged his mourning well; is it that in the state of Lu one who has not the reality may yet get the reputation of having it? I think the matter very strange.' Zhongni said, 'That Meng-sun carried out (his views) to the utmost. He was advanced in knowledge; but (in this case) it was not possible for him to appear to be negligent (in his ceremonial observances)', but he succeeded in being really so to himself. Meng-sun does not know either what purposes life serves, or what death serves; he does not know which should be first sought, and which last. If he is to be transformed into something else, he will simply await the transformation which he does not yet know. This is all he does. And moreover, when one is about to undergo his change, how does he know that it has not taken place? And when he is not about to undergo his change, how does he know that it has taken place? Take the case of me and you: are we in a dream from which we have not begun to awake? Moreover, Meng-sun presented in his body the appearance of being agitated, but in his mind he was conscious of no loss. The death was to him like the issuing from one's dwelling at dawn, and no (more terrible) reality. He was more awake than others were. When they wailed, he also wailed, having in himself the reason why he did so. And we all have our individuality which makes us what we are as compared together; but how do we know that we determine in any case correctly that individuality? Moreover you dream that you are a bird, and seem to be soaring to the sky; or that you are a fish, and seem to be diving in the deep. But you do not know whether we that are now speaking are awake or in a dream. It is not the meeting with what is pleasurable that produces the smile; it is not the smile suddenly produced that produces the arrangement (of the person). When one rests in what has been arranged, and puts away all thought of the transformation, he is in unity with the mysterious Heaven.'


Section 12 — 第12节

意而子見許由,許由曰:「堯何以資汝?」意而子曰:「堯謂我:『汝必躬服仁義,而明言是非。』」許由曰:「而奚為來軹?夫堯既已黥汝以仁義,而劓汝以是非矣,汝將何以遊夫遙蕩、恣睢、轉徙之途乎?」意而子曰:「雖然,吾願遊於其藩。」許由曰:「不然。夫盲者無以與乎眉目顏色之好,瞽者無以與乎青黃黼黻之觀。」意而子曰:「夫無莊之失其美,據梁之失其力,黃帝之亡其知,皆在鑪捶之間耳。庸詎知夫造物者之不息我黥而補我劓,使我乘成以隨先生邪?」許由曰:「噫!未可知也。我為汝言其大略。吾師乎!吾師乎!齏萬物而不為義,澤及萬世而不為仁,長於上古而不為老,覆載天地、刻彫眾形而不為巧。此所遊已。」

Yi-er Zi having gone to see Xu You, the latter said to him, 'What benefit have you received from Yao?' The reply was, 'Yao says to me, You must yourself labour at benevolence and righteousness, and be able to tell clearly which is right and which wrong (in conflicting statements).' Xu You rejoined, 'Why then have you come to me? Since Yao has put on you the brand of his benevolence and righteousness, and cut off your nose with his right and wrong, how will you be able to wander in the way of aimless enjoyment, of unregulated contemplation, and the ever-changing forms (of dispute)?' Yi-er Zi said, 'That may be; but I should like to skirt along its hedges.' 'But,' said the other, 'it cannot be. Eyes without pupils can see nothing of the beauty of the eyebrows, eyes, and other features; the blind have nothing to do with the green, yellow, and variegated colours of the sacrificial robes.' Yi-er Zi rejoined, 'Yet, when Wu-zhuang lost his beauty, Ju-liang his strength, and Huang-Di his wisdom, they all (recovered them) under the moulding (of your system) - how do you know that the Maker will not obliterate the marks of my branding, and supply my dismemberment, so that, again perfect in my form, I may follow you as my teacher?' Xu You said, 'Ah! that cannot yet be known. I will tell you the rudiments. 0 my Master! 0 my Master! He gives to all things their blended qualities, and does not count it any righteousness; His favours reach to all generations, and He does not count it any benevolence; He is more ancient than the highest antiquity, and does not count Himself old; He overspreads heaven and supports the earth; He carves and fashions all bodily forms, and does not consider it any act of skill;-- this is He in whom I find my enjoyment.'


Section 13 — 第13节

顏回曰:「回益矣。」仲尼曰:「何謂也?」曰:「回忘仁義矣。」曰:「可矣,猶未也。」他日復見,曰:「回益矣。」曰:「何謂也?」曰:「回忘禮樂矣。」曰:「可矣,猶未也。」他日復見,曰:「回益矣。」曰:「何謂也?」曰:「回坐忘矣。」仲尼蹴然曰:「何謂坐忘?」顏回曰:「墮肢體,黜聰明,離形去知,同於大通,此謂坐忘。」仲尼曰:「同則無好也,化則無常也。而果其賢乎!丘也請從而後也。」

Yan Hui said, 'I am making progress.' Zhongni replied, 'What do you mean?' 'I have ceased to think of benevolence and righteousness,' was the reply. 'Very well; but that is not enough.' Another day, Hui again saw Zhongni, and said, 'I am making progress.' 'What do you mean?' 'I have lost all thought of ceremonies and music.' 'Very well, but that is not enough.' A third day, Hui again saw (the Master), and said, 'I am making progress.' 'What do you mean?' 'I sit and forget everything.' Zhongni changed countenance, and said, 'What do you mean by saying that you sit and forget (everything)?' Yan Hui replied, 'My connexion with the body and its parts is dissolved; my perceptive organs are discarded. Thus leaving my material form, and bidding farewell to my knowledge, I am become one with the Great Pervader. This I call sitting and forgetting all things.' Zhongni said, 'One (with that Pervader), you are free from all likings; so transformed, you are become impermanent. You have, indeed, become superior to me! I must ask leave to follow in your steps.'


Section 14 — 第14节

子輿與子桑友,而霖雨十日。子輿曰:「子桑殆病矣!」裹飯而往食之。至子桑之門,則若歌若哭,鼓琴曰:「父邪母邪!天乎人乎!」有不任其聲,而趨舉其詩焉。子輿入,曰:「子之歌詩,何故若是?」曰:「吾思乎使我至此極者而弗得也。父母豈欲吾貧哉?天無私覆,地無私載,天地豈私貧我哉?求其為之者而不得也。然而至此極者,命也夫!」

Zi-yu and Zi-sang were friends. (Once), when it had rained continuously for ten days, Zi-yu said, 'I fear that Zi-sang may be in distress.' So he wrapped up some rice, and went to give it to him to eat. When he came to Zi-sang's door, there issued from it sounds between singing and wailing; a lute was struck, and there came the words, '0 Father! 0 Mother! 0 Heaven! 0 Men!' The voice could not sustain itself, and the line was hurriedly pronounced. Zi-yu entered and said, 'Why are you singing, Sir, this line of poetry in such a way?' The other replied, 'I was thinking, and thinking in vain, how it was that I was brought to such extremity. Would my parents have wished me to be so poor? Heaven overspreads all without any partial feeling, and so does Earth sustain all; Would Heaven and Earth make me so poor with any unkindly feeling? I was trying to find out who had done it, and I could not do so. But here I am in this extremity - it is what was appointed for me!'

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Paul Peng — Zhengyi Taoist Priest, Longhu Mountain

About the Author

Paul Peng

Paul Peng is a Zhengyi Taoist priest from Longhu Mountain, Jiangxi — the ancestral home of the Celestial Masters' tradition. Ordained at 25 after a dream from the Celestial Master, he has practiced for 25 years under Master Zeng Guangliang. He is the curator of this store, which is officially authorized by Tianshi Fu. All items are consecrated at the temple by the resident priest team.

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